Liste mit eMail-Adressen der Bundestagsabgeordneten

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Kuno
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Registriert: Di 21. Apr 2020, 09:44

Re: Liste mit eMail-Adressen der Buntestagsabgeordneten

Beitrag von Kuno »

Ok...
Was fällt mir spontan dazu ein?
Zunächst mal der übliche Hinweis auf USA und Brasilien, die beide von ihrem Gesundheitssystem her nicht mit Deutschland vergleichbar sind, abgesehen von der Diskussion bzgl. PCR- Test, ob das Corona- Virus ursächlich war oder nicht, etc...
Dann der Hinweis auf die Berlin- Demonstration, wo man die BLM- Demos und sämtliche anderen Demos der letzten Monate entgegenhalten könnte und auch sollte.
Dann der Hinweis auf die Rechtsextremen und Reichsbürger. Da wissen wir nicht, was in Bayern los war, in Berlin sind die Reichsbürger zwar mitmarschiert (warum auch immer, aber wenn sie's glücklich macht...), aber waren friedlich, und dann ist da nichts dagegen zu sagen.
Auf den Hinweis auf die "Lügenpresse"- Rufe könnte man- abgesehen davon, dass ich sie im Grunde auch für kontraproduktiv halte- erwidern, dass man hier mal über Ursache und Wirkung diskutieren sollte.
Und auf den Hinweis: "Distanziert euch von denen, dann schmeißt man euch auch nicht mehr in einen Topf" können wir in Kassel ja- besonders dank Runa und unserer "Bandleaderin"- sehr gelassen reagieren. Abgesehen davon: warum sollte es unsere Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass man uns keine Dinge unterstellt, die nicht wahr sind? Wenn jemand- ob rechts oder links- sich innerhalb der Demos rechtswidrig oder gar gewalttätig verhält, oder wenn der- oder diejenige im Namen von "Nicht- ohne- uns" Dinge vertritt, die wir nicht vertreten- DANN, denke ich, müssen wir uns distanzieren, ansonsten besteht dafür keine Grundlage.

Runa
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Beiträge: 359
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Re: Liste mit eMail-Adressen der Buntestagsabgeordneten

Beitrag von Runa »

Lohnt es sich, darauf zu antworten?
Ich bin noch nicht entschieden.
Immerhin hat die Frau Schreiber meine Mail gelesen, glaube ich.
Und insgesamt bin ich ja eher Linken-Wählerin.
Ach, ein Kuddelmuddel.
crazy brubbel bang
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Kuno
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Re: Liste mit eMail-Adressen der Buntestagsabgeordneten

Beitrag von Kuno »

Ich weiß es auch nicht, letztlich musst du das entscheiden. Aber vielleicht ist es auch gut, bei gewissen Details nachzuhaken. Da gibt es, wie gesagt, einiges, was ich so nicht stehen lassen könnte. Ich weiß aber auch nicht, ob ich letztlich darauf antworten würde.
Die AfD- Antwort habe ich vorerst nur überflogen, werde ich mir aber auch nochmal genauer angucken. Die repräsentieren immerhin auch ein paar Millionen Wähler... angel

stefan0wit(c)h
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Re: Liste mit eMail-Adressen der Buntestagsabgeordneten

Beitrag von stefan0wit(c)h »

Den Bundestagsabgeordneten traue ich nicht über den Weg. Mir erscheinen sie als verlogenen egoistischen Heuchler, die zu deutlich mehr als 50% ihre eigenen egoistischen Interessen und Vorstellungen im Kopf haben, denn das Grundgesetz oder Gemeinwohl, und scheinen die die Grundrechtsverpflichtung vergessen zu haben. Ich für meinen Teil habe ihnen keinen Auftrag und keine Ermächtigung dazu gegeben und erteilt, da ich an den grundgestzwidrigen offiziellen Wahlen nicht teilgenommen habe.

Runa
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Meine neue Antwort an die Grünen Bundestagsabgeordneten

Beitrag von Runa »

Einen Guten Tag an alle Abgeordnete der Grünen Bundestagsfraktion,

nachdem ich mir Ihre Anfrage an die Bundesregierung zum Thema "Verschwörungstheoretiker" genauer angesehen habe, kann ich nicht anders, als Ihnen noch einmal mit einer Wählerinnen-Meinung auf die Nerven zu gehen.

Was aus der Mitteilung an mich und aus der o.g. Anfrage deutlich wird, ist erschütternd.

Sie folgen 100% dem Narrativ, bei Corona handele es sich um einen für die gesamte Bevölkerung gefährlichen Virus und beschäftigen sich ausschließlich damit, Bürger und Wähler und Experten zu diffamieren. Wieso?
Als gäbe es keine alternativen Meinungen oder Beweise in der Wissenschaft.
Nun, die gute Nachricht: es gibt sie! Und Sie sollten und müssten das auch wissen.

Dass Sie sich dagegen so wehren und eine Hälfte der Realität komplett ausblenden, mache ich Ihnen und allen Verantwortlichen PERSÖNLICH zum Vorwurf.

Die Ihnen fehlenden Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Corona-ausschuss.de
ärzte-für-aufklärung.de
acu2020.org
corona-transition.org

Mit freundlichen Grüßen
Heike Nehring
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Runa
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Mein Bundestagsabgeordneter hat geantwortet

Beitrag von Runa »

Am 04.09.2020 16:08 schrieb Gremmels Timon:
> Sehr geehrte Frau Nehring,
>
> vielen Dank für Ihre E-Mail. Als der für Sie zuständige
> Wahlkreisabgeordnete antworte ich Ihnen sehr gern auch im Namen meiner
> übrigen Parlamentskolleginnen und –Kollegen von der
> SPD-Bundestagsfraktion, die Sie ebenfalls angeschrieben haben.
>
> Sie signalisieren Gesprächsbereitschaft gemeinsam mit ihren
> MitstreiterInnen in Kassel und unterstreichen die Bedeutung des
> Diskurses für die Demokratie in Ihrer E-Mail. Dies ist auch meine
> Auffassung, deshalb bedaure ich, dass unser gemeinsames Telefonat am
> 22.5. von Ihnen abgebrochen wurde.
>
> Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist die rechtliche Grundlage für die
> aktuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Die
> Krankheit COVID-19 gilt seit Februar 2020 als meldepflichtig. Bei
> Infektionen ermächtigt dieses Gesetz Behörden Schutzmaßnahmen, wie
> Quarantänebestimmungen, Ausgangssperren und Berufsverbote zu
> ergreifen. Anders als etwa in Ungarn wurde in der Bundesrepublik
> deswegen nicht der Notstand ausgerufen.
>
> Die aktuellen und vergangenen Einschränkungen in der Corona-Krise
> sollen und sollten das Grundrecht auf Leben und körperliche
> Unversehrtheit GG Artikel 2(2) schützen.
>
> Um die Verhältnismäßigkeit der Corona-Entscheidungen zu überprüfen hat
> jeder Bürger und jede Bürgerin in Deutschland die Möglichkeit Gerichte
> anzurufen. So hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom
> 15.04.2020 das von einer hessischen Behörde ausgesprochene Verbot
> mehrerer Versammlungen in Gießen gekippt und mehrere angemeldete
> Demonstrationen unter strengen Auflagen (Wahrung des Abstandsgebots,
> Teilnehmerhöchstzahl) genehmigt. Auch das Oberverwaltungsgericht
> Berlin-Brandenburg hat die Demonstration am letzten Wochenende
> erlaubt.
>
> Weder Regierung noch Behörden hatten oder haben eine Debatte verboten
> oder zu unterdrücken versucht. Bereits Ende April hat
> Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble die Frage aufgeworfen, ob der
> Staat auch elementare Freiheitsrechte, dem Schutz des Lebens
> unterordnen müsse oder dürfe und für die widerstreitende Debatte
> plädiert, um das Für und Wider der Entscheidungen nachvollziehbar zu
> machen. Vermutlich hielt sich das Bedürfnis nach einer tiefgreifenden
> Diskussion über Corona-Entscheidungen innerhalb der Zivilgesellschaft
> auch angesichts der dramatischen Bilder aus Italien oder New York, wo
> die Gesundheitssysteme aufgrund der Pandemie überlastet waren und es
> nicht mehr gelang, die Toten würdevoll zu bestatten, in Grenzen.
>
> Ihre Forderung die Wahrheit ans Licht zu bringen ist aktuell
> sicherlich der Wunsch aller Menschen weltweit von den Politiker*innen,
> über die Virulog*innen und Expert*innen zu den Bürger*innen. Aber das
> scheint ja gerade die aktuelle Herausforderung zu sein, ohne die
> Wahrheit über den neuartigen Coronavirus zu kennen mit ihm
> zurechtkommen zu müssen.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
>
> Timon Gremmels, MdB
>
>
> Timon Gremmels, MdB
> Deutscher Bundestag
> Platz der Republik 1
> 11011 Berlin
> Fon: +49 30 227-783 06
> Fax: +49 30 227-703 06
> timon.gremmels@bundestag.de
> www.timon-gremmels.de
>
> Social Media:
> fb.com/TimonGremmels
> instagram.com/gremmels
> twitter.com/Timon_Gremmels
>
> ***SCHÜTZEN SIE SICH UND IHRE MITMENSCHEN - LADEN SIE JETZT DIE
> CORONA-WARN-APP AUF IHR SMARTPHONE***
>


Meine Antwort:

Sehr geehrte Herr Gremmels,

vielen Dank für Ihre Mail.

Ich lese in Ihren Worten nur Abwehr und Rechtfertigungen. Es tut mir leid, aber das nenne ich weder Auseinandersetzung noch Gesprächsbereitschaft.
Leider ist es so in unserem politischen System, dass es immer nur ums Rechthaben und sich durchsetzen geht.
Nie um wirklichen Kontakt oder eine Spur von Menschlichkeit. Nie um wirkliche Kommunikation
Es ist, als wären Sie im Krieg, sogar gegen Ihre eigenen Wähler. Zumindest gegen jeden Menschen, der Sie kritisiert.
Dabei möchte ich mich doch nur verstanden fühlen. Ich erwarte nicht, dass sie meiner Meinung sind.
Sie lassen kein Argument an sich heran oder in sich hinein. Es ist, als würde ich mit einer Mauer oder einem Panzer sprechen. Das tut mir sehr leid - vor allem für Sie.

Dennoch mache ich einen weiteren Versuch, denn vielleicht gibt es ja doch Hoffnung.
Als ein Beispiel zahlloser Stellungnahmen wirklicher ExpertInnen sende ich Ihnen ein sehr kurzes Video einer Epidemiologin, die erklärt, weshalb die Maßnahmen jetzt alle aufgehoben werden können:

https://www.rtl.de/cms/ex-frau-von-karl ... 07764.html

Verstehen Sie, was da gesagt wird?
Kann man Ihrer Meinung nach diese Behauptungen wissenschaftlich belegt entkräften?

Ich vermisse tatsächlich die inhaltliche Auseinandersetzung am meisten. Und die hat eben bisher nicht wirklich stattgefunden.

Mit freundlichen Grüßen
Heike Nehring
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Runa
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Antwort von der FDP - besser spät als nie

Beitrag von Runa »

Sehr geehrte Frau Nehring,

vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie Ihre Bedenken bezüglich Einschränkungen von Grundfreiheiten im Zuge der Corona-Verordnungen ansprechen. Zu unserer demokratischen Kultur gehört es, dem anderen zuzuhören und auch auf Andersdenkende einzugehen. Daher liegt mir viel daran, auch mit Bürgern mit anderen Ansichten ins Gespräch zu kommen.

Zur Sache: Wir als Fraktion der Freien Demokraten sind der Überzeugung, dass die Corona-Epidemie noch nicht ausgestanden ist. Deshalb ist es auch weiterhin sinnvoll, entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung zu ergreifen bzw. diese aufrecht zu erhalten. Wichtig für die langfristig notwendige Akzeptanz dieser Maßnahmen ist neben der Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln sowie mitunter das Tragen von Alltagsmasken, allerdings auch ein anlassbezogenes und regional differenziertes Vorgehen.

Wir wollen die Verantwortung und Entscheidungshoheit wieder dorthin geben, wo sie hingehören: an den Deutschen Bundestag. Denn leider werden die wichtigen Entscheidungen derzeit auf dem Verordnungswege allein durch das Bundesministerium für Gesundheit getroffen. Das war im Angesicht der akuten Bedrohung durch das Virus Ende März eine richtige Entscheidung, die auch wir mitgetragen haben. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass das parlamentarische System voll handlungsfähig ist.

Wir möchten deshalb die im Infektionsschutzgesetz vorgesehene und vom Bundestag am 25.03.2020 festgestellte "epidemische Lage von nationaler Tragweite" und die damit verbundenen Einbußen der parlamentarischen Kontrolle beenden. Denn die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" setzt nach dem "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" eine sich "dynamisch entwickelnde Ausbruchssituation" voraus, der "nur begrenzt auf Landesebene begegnet werden kann". Zweck der Ermächtigungen der Bundesregierung ist es demnach, "einer Destabilisierung des gesamten Gesundheitssystems vorzubeugen".

Es gibt unsererseits aber keine Zweifel mehr, dass angesichts der immer geringeren und regional sehr unterschiedlichen Coronavirus-Fälle keine "epidemische Lage von nationaler Tragweite" mehr vorliegt, die das Bundesgesundheitsministerium mit Sondervollmachten ausstattet. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages und ein Gutachten des Regensburger Gesundheitsrechtlers Prof. Dr. Thorsten Kingreen haben diese Auffassung bestätigt.
Hebt der Deutsche Bundestag auf unseren Antrag (BT-Drucksache 19/20046) hin die Feststellung einer "epidemischen Notlage von nationaler Tragweite" auf, so sollen dennoch die getroffenen Anordnungen und Rechtsverordnungen vor allem zur Unterstützung der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bestehen bleiben. Dazu haben wir einen begleitenden Gesetzentwurf (BT-Drucksache 19/20042) eingebracht. Nach einer Übergangsfrist bis zum 30.09.2020 soll die Rechtssetzung aber wieder durch den Bundestag und nicht mehr nur durch die Regierung erfolgen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen unsere Position näher bringen und bitte deshalb um Ihre Unterstützung unseres Anliegens.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Marcus Faber, MdB

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: +49 30 227-75277
Fax: +49 30 227-70280
marcus.faber@bundestag.de
www.bundestag.de

Facebook: https://www.facebook.com/faber.marcus
Twitter: https://twitter.com/marcusfaber
Instagram: https://www.instagram.com/marcusfaberfdp

Website: https://mfaber.abgeordnete.fdpbt.de/


Mit Freundlichen Grüßen
Dr. Marcus Faber, MdB
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